Regulation
Unter Stress bleibt das Nervensystem häufig in erhöhter Aktivierung. Denken, Wahrnehmung und Reaktionen verändern sich, während Erholung schwieriger wird.
Selbstregulation
Selbstregulation ist die Fähigkeit, den eigenen inneren Zustand wahrzunehmen, zu stabilisieren und bewusst zu beeinflussen. Diese Fähigkeit kann entwickelt und trainiert werden.
Co-Regulation
Co-Regulation geschieht im Kontakt mit anderen. Präsenz, Stimme, Kommunikation und das eigene Regulationsverhalten können dazu beitragen, Stabilität und Sicherheit im Miteinander zu fördern.
Im beruflichen Kontext ist diese Fähigkeit besonders für Führungskräfte und Teamleitende relevant: Der eigene Regulationszustand beeinflusst Kommunikation, Zusammenarbeit und die Dynamik im Team.
Selbstregulation ist eine zentrale Grundlage für viele Selbst- und Sozialkompetenzen
Konfliktfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, Resilienz, Anpassungsfähigkeit und selbstständiges Denken bauen auf der Fähigkeit auf, den eigenen Zustand zu regulieren.
A_LIVE richtet sich an Erwachsene und Organisationen, die Selbst- und Co-Regulation gezielt entwickeln und im beruflichen oder persönlichen Alltag anwenden möchten.
Unternehmen:
A_LIVE stärkt nicht nur individuelle Selbstregulation, sondern auch Co-Regulation innerhalb von Teams. In Gruppen wirken Menschen nicht nur kognitiv aufeinander...
Privatpersonen:
A_LIVE unterstützt Privatpersonen dabei, ihre regulatorische Kapazität zu stärken. Das wirkt sich direkt auf den Umgang mit Stress, Konflikten und Belastungssituationen aus...
Die Angebote werden je nach Situation und Kontext angepasst. Gemeinsam ist allen Formaten der Aufbau regulatorischer Kompetenz als Grundlage nachhaltiger Handlungsfähigkeit.
A_LIVE arbeitet mit unterschiedlichen methodischen Zugängen. Welche davon eingesetzt werden, richtet sich nach Ziel, Format und Schwerpunkt des gewählten Angebots. Je nach Kurs oder Auftrag liegt der Fokus stärker auf körperbasierter Regulation, praktischer Anwendung, Reflexion oder systemischen Zusammenhängen.
- Reflexion und Analyse: Coaching-Elemente, strukturierte Gesprächsführung, Modelle aus Führungs- und Organisationspsychologie.
- Körperbasierte Regulation: Bewegungsformate, Atemarbeit und achtsamkeitsbasierte Verfahren zur Stabilisierung des vegetativen Nervensystems.
- Erfahrungsorientiertes Lernen: Kreative Ausdrucksformen, Rollenarbeit und gruppendynamische Übungen zur Erweiterung der Wahrnehmungs- und Handlungsspielräume.
- Systemische Perspektiven: Arbeit mit Beziehungs- und Organisationsmustern zur Klärung von Rollen, Dynamiken und Entscheidungsprozessen.